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Huancayo

Huancayo liegt 250km von Lima entfernt auf ca. 3300m Höhe in den Anden. Im Stadtgebiet wohnen ca. 400.000 Menschen.

Ich wohne am Stadtrand bei einer super netten Familie. Oberhaupt der Familie ist Mamita Teresa, deren Mann Victor nur am Wochenende da ist, weil er weiter Weg ein Stück Land bewirtschaftet. Sie haben sechs Kinder und ein Enkelkind, die alle hier im Haus wohnen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass hier immer etwas los ist und es meist sehr lustig ist. Vor allem Teresas jüngster Sohn Michael (14 Jahre) ist der geborene Entertainer.

Das Essen ist sehr lecker. Am tollsten sind die Avocados. Die esse ich in Deutschland schon sehr gerne, aber hier sind sie noch viel besser. Zum Frühstück esse ich deshalb meist kleine Semmeln mit zerdrückter Avocado. Meine Gastschwester Maria isst das auch am liebsten zum Frühstück. Popcorn ist hier auch total lecker. Das ist dann aber nicht außen weiß, sondern innen. Es schaut von außen also aus wie ein Maiskorn, ist aber weicher. Mein Gastbruder Enrique vermischt das Popcorn gerne mit Avocado. Und das finde ich auch richtig lecker.
Ansonsten gibt es zu jedem Essen Reis und meistens auch Kartoffeln.

Im Moment sind hier Ferien und es war der Nationalfeiertag. Einmal habe ich in einer Grundschule Englisch unterrichtet:

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Am Nationalfeiertag war ich mit meiner Gastfamilie bei einer Tanzveranstaltung. Leider kam eine ältere Frau auf mich zu und freute sich, dass eine Ausländerin da ist und nahm mich mit zum tanzen. Es war aber ganz lustig. Der Tanzstil ist nur etwas ungewohnt.

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Sonntags ist hier ein großer Markt, der sich auf einer Straße über zehn Kreuzungen erstreckt. Man findet dort alles mögliche.

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    Ansonsten schaut es in Huancayo so aus:

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    Das größte Problem hier ist, dass es derzeit an Wasser mangelt. Aus den Leitungen kommt nichts raus und das aufgefangene Regenwasser ist auch nicht viel, da es nicht oft und wenn dann nur sehr kurz regnet. Gestern gab es deshalb einen Protestmarsch, da es vor allem für die Kinder gefährlich wird und diese krank werden.

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