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Lima und Fahrt nach Cusco

Die Fahrt von Pangoa nach Lima hat 9 Stunden gedauert und war ein wenig besser als die Fahrt von Huancayo nach Pangoa. In Lima angekommen, machte ich mich sofort auf den Weg zu Cruz del Sur, der besten Busgesellschaft Perus, um mein Ticket nach Cusco zu buchen. Leider war der Bus für heute schon ausgebucht, aber ich bekam ein Ticket für den nächsten Tag um 14 Uhr.

Ich suchte mir zuerst ein Hostel in Miraflores, dem Touristenviertel Limas, und verbrachte den Rest des Tages an der Uferpromenade.

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Den nächsten Vormittag verbrachte ich in einem schönen Park, in dem es viele Katzen gibt.

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(Meine Lieblingskatze, weil sie ein bisschen ausschaut wie meine.)

Dann war es auch schon an der Zeit, m7ch auf den Weg zu Cruz del Sur zu machen. Die Fahrt mit dem Bus nqch Cusco dauert 21,5 (!) Stunden. Das hört sich lang an, aber wenn man die richtige Busgesellschaft wählt, ist das gar kein Problem:

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Die Sitze sind total bequem, man hat eine Menge Platz und dank eigenem Bildschirm wird es auch nicht langweilig. Man beachte den Facebookbutton!

Die Aussicht war auch sehr schön. Zuerst ging es am Meer entlang:

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Und dann in die Berge.

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Zwischendurch hat Busbegleiterin zum Bingo spielen aufgerufen. Zu gewinnen gab es eine kostenlose Rückfahrt nach Lima. Ich hab nicht gewonnen, aber ich fahre eh nicht nach Lima zurück.

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Und dann erreichten wir auch schon Cusco.

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Pangoa

Am Donnerstag Abend, machten Kim, Sai und ich uns auf den Weg nach Pangoa. Pangoa liegt 10 Busstunden von Huancayo entfernt im Regenwald.
In Pangoa wollten wir eine Fairtrade Kooperative besuchen, die auch Mikrokredite vergibt.

Als wir am nächsten Morgen endlich Pangoa erreichten, waren wir sehr froh, da es nach Pangoa keinen guten Bus gab und die Fahrt mehr als unbequem war.

Zuerst checkten wir in unserem Hotel ein (das einzig halbwegs vernünftige im Ort) und holten etwas Schlaf nach. Anschießend machten wir uns auf den Weg, um Pangoa zu erkunden. Allerdings stellten wir schnell fest, dass es dort nicht wirklich etwas Interessantes gab und den Termin mit der Kooperative hatten wir erst am nächsten Tag.  Also gingen wir in ein Internetcafe um uns die Zeit zu vertreiben. Daraus wurde dann aber auch nichts, da das Internet so langsam war, dass sich keine Seite laden ließ.

Also schauten wir uns weiter in der Stadt um und vertrieben uns den Abend mit Kartenspielen.

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Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zur Kooperative. Zuerst tranken wir Kaffee und schauten uns   in einem Laden um, in dem Produkte der Kooperative verkauft wurden und probierten uns durch Schokolade, Honig und Liköre durch, die alle sehr lecker waren.

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Anschließend besuchten wir den Vorsitzenden der Kooperative und hatten ein sehr informatives Gespräch mit ihm. Er erklärte uns ausführlich das Mikrokreditprogramm und die Bedingungen zur Teilnahme.

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Am Nachmittag fuhren wir zu einem Wasserfall, der 1 Stunde entfernt von Pangoa ist.

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Am Abend nahm ich den Bus nach Lima, da es von Huancayo keinen Bus nach Cusco gibt und ich mir so die Strecke Pangoa-Huancayo ersparen konnte. Kim und Sai sind nochmal für 2 Tage zurück nach Huancayo.

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Huancayo Teil 2

Jetzt ist es auch schon an der Zeit, Huancayo zu verlassen. Zusammen mit Kim und Sai, zwei Voluntären aus den USA, war ich jeden Tag in dem kleinen Ort Huari beschäftigt, um mich um sechs Personen zu kümmern, die Kredite möchten. Wir haben ihnen die Konditionen erklärt und den Ablauf, haben Fragebögen zum Ausfüllen verteilt und die Grundlagen der Buchführung erklärt. Am Ende haben wir vier Personen die Kredite bewilligt und diese Personen waren bei der Übergabe des Geldes sehr glücklich und hatten teilweise Tränen in den Augen.
Das Projekt war wahnsinnig interessant und ich hoffe für die Kreditnehmer, dass alles so läuft wie gewünscht.

Die Gegend um Huari war auch sehr schön:

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Wenn Kim, Sai und ich nichts zu tun hatten, hatten wir viel Spaß. Abends haben wir das Stadtzentrum unsicher gemacht, einmal auch mit unserem kleinen Gastbruder, den wir ins Kino eingeladen haben. Es war ein sehr lustiger Abend und Kim hat das Kino gleich als unser Revier markiert.

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Auch unser Ausflug nach Concepcion war sehr schön:

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Sehr schön in Huancayo fand ich den Park der Hüte:

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Ansonsten ist in Huancayo nicht viel los. Viel Spaß hatten wir noch bei einer weiteren Feier in der Nähe unseres Hauses mit vielen Nachbarn. Hier ist es üblich, dass sich mehrere Personen eine Flasche Bier und einen Becher teilen. Der erste schüttet ein bisschen Bier in den Becher, trinkt und gibt Flasche und Becher an den nächsten weiter. So geht das reihum und zwischendurch werden immer wieder neue Bierflaschen geholt. Allerdinfs gefiel Sai diese Tradition gar nicht und er stand mit seiner eigenen Flasche da. Unsere Gastmutter wurde dann darauf angesprochen, dass sie auf Sai aufpassen müsse, da er so viel Alkohol trinkt *gins*. Wir anderen hatten definitiv mehr getrunken als er.

Dann war auch schon der Tag des Abschieds gekommen. Für den letzten Abend habe ich eine Schokotorte und Champagner gekauft. Nachdem ich vor dem Haus den Korken knallen habe lassen, haben wir uns gleich auf die leckere Torte gestürzt. Der Champagner hat der Familie super gut geschmeckt, für Kim, Sai und mich war er allerdings viel zu süß.

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Huancayo

Huancayo liegt 250km von Lima entfernt auf ca. 3300m Höhe in den Anden. Im Stadtgebiet wohnen ca. 400.000 Menschen.

Ich wohne am Stadtrand bei einer super netten Familie. Oberhaupt der Familie ist Mamita Teresa, deren Mann Victor nur am Wochenende da ist, weil er weiter Weg ein Stück Land bewirtschaftet. Sie haben sechs Kinder und ein Enkelkind, die alle hier im Haus wohnen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass hier immer etwas los ist und es meist sehr lustig ist. Vor allem Teresas jüngster Sohn Michael (14 Jahre) ist der geborene Entertainer.

Das Essen ist sehr lecker. Am tollsten sind die Avocados. Die esse ich in Deutschland schon sehr gerne, aber hier sind sie noch viel besser. Zum Frühstück esse ich deshalb meist kleine Semmeln mit zerdrückter Avocado. Meine Gastschwester Maria isst das auch am liebsten zum Frühstück. Popcorn ist hier auch total lecker. Das ist dann aber nicht außen weiß, sondern innen. Es schaut von außen also aus wie ein Maiskorn, ist aber weicher. Mein Gastbruder Enrique vermischt das Popcorn gerne mit Avocado. Und das finde ich auch richtig lecker.
Ansonsten gibt es zu jedem Essen Reis und meistens auch Kartoffeln.

Im Moment sind hier Ferien und es war der Nationalfeiertag. Einmal habe ich in einer Grundschule Englisch unterrichtet:

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Am Nationalfeiertag war ich mit meiner Gastfamilie bei einer Tanzveranstaltung. Leider kam eine ältere Frau auf mich zu und freute sich, dass eine Ausländerin da ist und nahm mich mit zum tanzen. Es war aber ganz lustig. Der Tanzstil ist nur etwas ungewohnt.

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Sonntags ist hier ein großer Markt, der sich auf einer Straße über zehn Kreuzungen erstreckt. Man findet dort alles mögliche.

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    Ansonsten schaut es in Huancayo so aus:

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    Das größte Problem hier ist, dass es derzeit an Wasser mangelt. Aus den Leitungen kommt nichts raus und das aufgefangene Regenwasser ist auch nicht viel, da es nicht oft und wenn dann nur sehr kurz regnet. Gestern gab es deshalb einen Protestmarsch, da es vor allem für die Kinder gefährlich wird und diese krank werden.

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    Übergabe der Bestellungen bei Gothon

    Diese Mal hatte ich für meine Patenkinder wieder was aus dem Gothon-Shop bestellt, damit die Familien das Ende des Ramadans schönfeiern können.

    Ayesha:

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    Imon:

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    Mahadi:

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    Shofiqul:

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    Suria:

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    Human Development Report 2014

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    Heute wurde in Tokio der neue Human Development Report vorgestellt.

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    Ich finde ihn immer sehr interessant und fürs Studium konnte ich ihn auch schon nutzen.

    Man kann ihn hier herunterladen: http://hdr.undp.org/en/2014-report/download

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    Jahresgeschenk für die muslimischen Patenkinder in Bangladesch

    Alle muslimischen Patenkinder bei Gothon haben ihr Jahresgeschenk erhalten. Meine waren natürlich auch dabei. Jedes Kind hat Kleidung und Shemai (ich glaube, das muss ich mal wieder kochen, wenn ich wieder zu Hause bin) bekommen.

    Suria (2. von links):

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    Ayesha (2. von rechts):

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    Shofiqul (ganz links) und Mahadi (2. von rechts):

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